Aktuelle Sonderveranstaltungen auf einen Blick

DOKFilmwochen Ostthüringen vom 29.08.-18.09.2019 in Kooperation mit dem Kino am Markt in Jena

Außerdem gibt es in einer DOKFilmwochen - Nachlese (in der Woche vom 19.-25.09.) einige Filme nochmal zu sehen, denn volle Säle haben uns gezeigt, dass wir mit unserer Auswahl für Sie richtig lagen.

Yoga - Die Kraft des Lebens (85 Min) Zusatzvorstellung Fr 16:35 + So 16:30
Unser Saatgut – Wir ernten was wir säen (98 Min) Zusatzvorstellung Do 15:30 + Mo 18:10
Lord of the toys (100 Min) FSK 16 Zusatzvorstellung Do 18:00
Portugal – Der Wanderfilm (105 Min) Zusatzvorstellung Mo 14:15

 

FilmThür 2019

 

FILmThuer - Thüringer Kurzfilmfestival am 21.09. 

Seit 2005 gibt es das Kurzfilmfestival FILMthuer schon. Seitdem ist das Festival stetig gewachsen: mehr Filme, mehr Orte.

Mittlerweile ist das  Kurzfilmfestival FILMthuer mit drei Wettbewerben nicht nur in Jena, sondern auch in Erfurt in Gera unterwegs. 

Damit sollen die lokalen Filmemacher unterstützt und hiesige Medienarbeit gefördert werden. Ein Schwerpunkt ist daher insbesondere der Schüler- und Jugendfilm.

Am Samstag, den 21.09. macht das Festival Halt im METROPOL Kino. Von 09:30-17:00 kann man alle entstandenen Filme zum Thema "Von Freundschaft und Träumen" ansehen und für seinen Favoriten abstimmen.

Der Eintritt ist frei. Wenn der Saal voll ist, ist voll. Aber es gibt genug Gelegenheit! Wir freuen uns drauf!

Das innere Leuchten

Film & Gespräch "Das innere Leuchten"

am 22.09.2019 um 12:00 Uhr

Demenz - eine Diagnose, die für die Betroffenen und ihre Angehörigen alles verändert. Die Erkrankung zu akzeptieren erscheint ebenso schwierig, wie ein angemessener Umgang mit ihr. Vielleicht geht es aber viel mehr um ein Mitfühlen, als um ein Verstehen? Beobachtend erforscht DAS INNERE LEUCHTEN den Lebensalltag von Menschen mit Demenz in einer Pflegeeinrichtung und baut eine starke emotionale Nähe zu ihnen auf. Der Film wagt eine poetische Interpretation dieses besonderen Zustands und soll dazu beitragen, Ängste im Umgang mit Demenz abzubauen und jeden einzelnen als Menschen zu akzeptieren. (Quelle: Amafilm.de)

Deutschland 2019 (100 Min)
Regie: Stefan Sick

Film + Gespräch in Anwesenheit eines Vertreters der Filmcrew, Tonmeister Marc Eberhardt

Eine Sonderveranstaltung mit der einmaligen Aufführung dieses Films in Kooperation mit der Stadt Gera, Fachdienst Gesundheit

 

KLASSIKER MATINEE

"SONNENSUCHER"

Film und Gespräch am 29.09. um 14:00 Uhr

Wismut 1950. Der Uranbergbau führt Menschen unterschiedlicher Art zusammen. Solche, die einen neuen Lebenssinn suchen, aber auch Abenteurer und Gestrandete. Zwei Frauen, bei einer Razzia in Berlin aufgegriffen, landen zwangsweise beim Bergbau. Das Mädchen Lutz, das schon früh als Waise das Leben von der härtesten Seite kennengelernt hat, und Emmi, die sich nach dem Krieg prostituierte, um zu überleben. Lutz verliebt sich in den Kumpel Günter, lebt einige Zeit mit ihm und verlässt ihn nach großer Enttäuschung. Doch auch der Obersteiger Franz Beier und der sowjetische Ingenieur Sergej bemühen sich um sie. Sie sind nicht nur im Ringen um das Mädchen Rivalen. Sergej, dessen Frau im Krieg von Deutschen ermordet wurde, misstraut Beier, der zwar mit seiner faschistischen Vergangenheit gebrochen hat, aber sich nicht zu diesem Teil seiner Vergangenheit bekennt. Lutz heiratet Beier, bei dem sie erstmals im Leben als Frau Achtung erfährt, aber sie entdeckt, dass sie in Wahrheit Sergej liebt. Film wurde 1958 verboten.

Das Porträt des erzgebirgischen Wismutalltags zählt zu den interessantesten Gegenwartsfilmen der DEFA, wurde allerdings nach Drehschluss verboten und kam erst 1972 in die Kinos.

Deutschland (115 Min)
Regie: Konrad Wolf

anschl. Gespräch in Kooperation mit der Gedenkstätte Amthordurchgang Gera.

Moderation: Frank Karbstein

Sonnensucher

PREVIEW

"Deutschstunde" am 29.09. um 14:15 Uhr

Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen (Tom Gronau) muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema "Die Freuden der Pflicht" schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen), der als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf zählte und den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war. Während des Zweiten Weltkriegs muss er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), ein Malverbot überbringen, das die Nationalsozialisten gegen ihn verhängt haben. Er überwacht es penibel, und Siggi (Levi Eisenblätter), elf Jahre alt, soll ihm helfen. Doch Nansen widersetzt sich - und baut ebenfalls auf die Hilfe von Siggi, der für ihn wie ein Sohn ist. Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu - und Siggi steht zwischen ihnen. Anpassung oder Widerstand? Diese Frage wird für Siggi entscheidend... (Quelle: Verleih)

Deutschland (125 Min)
Regie: Christian Schwochow

EACD 2019

European Arthouse Cinema Day am 13.10.2019

Am 13. Oktober 2019 findet, präsentiert vom Arthouseverband CICAE gemeinsam mit Europa Cinemas, weltweit zum vierten Mal der EUROPEAN ARTHOUSE CINEMA DAY statt. Mehr als 650 Kinos in 39 Länder haben in 2018 Previews, Kinderfilme und Klassiker der europäischen Filmgeschichte gezeigt. Dazu gab es begleitende Filmgespräche, Empfänge und Ausstellungen - das Programm war so vielseitig wie die Arthouse-Kinos selbst!

Wir nehmen auch in diesem Jahr wieder Teil und zwar mit folgendem Spezialprogramm:

14:30 Uhr Fritzi-Eine Wendewundergeschichte

Leipzig, 1989. Liebevoll kümmert sich die zwölfjährige Fritzi um den kleinen Sputnik. Er ist der Hund ihrer besten Freundin Sophie, die über die Sommerferien mit ihrer Mutter nach Ungarn gefahren ist. Doch zum Schulanfang kehrt Sophie nicht in die Klasse zurück. Wie viele andere ist sie in den Westen geflohen. Mutig macht sich Fritzi auf die Suche nach ihrer Freundin und gerät in ein Abenteuer, das die Zukunft des ganzen Landes verändert. Detailgetreu, authentisch und mit sicherem Gespür für Atmosphäre schildert der bewegende Animationsfilm die Revolution im Herbst 1989 aus dem Blickwinkel eines Kindes. Eine spannende und unterhaltsame Wendegeschichte über die Kraft und den Mut, die Geschichte zu verändern, die nicht nur junge Zuschauer berühren wird. (Quelle: Verleih)

D/LUX/BEL/CZE 2019, 86 Min
Regie: Ralf Kukula & Matthias Bruhn
FSK 6, empfohlen ab 8

18:30 Uhr PREVIEW Das Kapital im 21.Jahrhundert (DOKU)

Dokumentation basierend auf dem gleichnamigen Buch aus der Feder von Thomas Piketty, einem der meistgelesenen und meistdiskutierten Sachbücher unserer Zeit. Piketty weist auf die Misstände des modernen kapitalistischen Systems hin, das seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion unbestritten die Welt beherrscht und als liberal und demokratisch gilt. Laut ihm geht die immer größere Anhäufung von Kapital und Vermögen nicht unbedingt mit sozialem Fortschritt und sozialen Errungenschaften einherr. In einer Zeitreise von der Französischen Revolution über zwei Weltkriege bis heute interviewt Regisseur Justin Pemberton Ökonomen und Denker und rüttelt damit an nicht weniger als an den zentralen Grundsätzen unseres globalen Wirtschaftssystems. Ein radikales Umdenken muss her. Denn die zunehmende Vermögens- und Einkommensungleichheit, die den Kapitalismus bereits seit dem 18. Jahrhundert unweigerlich ausmacht, bedroht unsere liberalen Werte, die Wirtschaft und die Demokratie.

Frankreich 2012, 103 Min
Regie: Justin Pemberton & Thomas Piketty
FSK 12

 

Systemsprenger Social Media 1

Film & Gespräch am 22.10. um 18:00 Uhr

"Systemsprenger"

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen "Systemsprenger" nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien. (Quelle: Verleih)

Deutschland (125 Min)
Regie: Nora Fingscheidt

anschl. Gespräch mit Experten, in Kooperation mit der Stadtverwaltung Gera Fachdienst Gesundheit

 

Logo Stadt Gera