Lovebox
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LOVEBOX

(Start: 24.09.)

D 2026 | Regie: Daniela Michel, Alexander Kleider | 96 Min. | FSK 0
Dokumentarfilm

Das utopische AfrikaBurn Festival wird zum Schauplatz eines einzigartigen Experiments. Mitten in der südafrikanischen Wüste stellt eine bunt zusammengewürfelte Freundesgruppe ihr LOVEBOX Raumschiff auf. In der Leere des Raums begegnen sich zwei Fremde für wenige Minuten und beantworten sich eine Frage über die Liebe. Ihre Blicke und Gespräche eröffnen einen Weg in eine Gemeinschaft und führen zu transformativer Selbsterkenntnis. Als sich der Staub des Festivals legt, macht sich die Gruppe auf, die Magie der LOVEBOX in den stressigen Alltag der Menschen zu bringen. Aber kann die erlebte Verbundenheit und Offenheit auch außerhalb der utopischen Fantasie bestehen?

Der Dokumentarfilm zeigt, wie Kunst Räume schaffen kann, in denen Menschen sich wirklich begegnen – jenseits von Rollen, Meinungen und Grenzen.

 

Das geträumte Abenteuer
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DAS GETRÄUMTE ABENTEUER

(Start: 24.09.)

BG/D/F/A 2026 | Regie: Valeska Grisebach | 164 Min. | FSK tba
Darsteller*innen: Yana Radeva, Syuleyman Alilov Letifov, Stoicho Kostadinov, Nikolay Shekerdjiev, Denislava Yordanova

Die Archäologin Veska ist für ein Ausgrabungsprojekt in ihre Heimatstadt in die Grenzregion zwischen Bulgarien, Griechenland und der Türkei zurückgekehrt. Überraschend trifft sie auf ihren alten Bekannten Said. Veska lädt ihn ein, den Tag mit ihr auf der Ausgrabungsstätte zu verbringen, ein glücklicher Tag voller Vertrautheit. Doch am nächsten Morgen ist Said verschwunden. Veska folgt seinen Spuren und dringt dabei immer tiefer in die verborgenen Schichten und Verhältnisse der Stadt und ihrer Menschen vor – Geschichten aus der Zeit des großen Umbruchs in den 90er Jahren, von Freiheit und geplatzten Träumen, Gewalt und schnellem Geld.

„Ein großes Nachwende-Epos und die berührende Geschichte weiblicher Selbstermächtigung... Die Hauptdarstellerin Yana Radeva haut einen um.“ (RADIO EINS, Knut Elsterman)

 

Pressure
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PRESSURE

(Start: 24.09.)

GB 2025 | Regie: Anthony Maras | 100 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Andrew Scott, Brendan Fraser, Kerry Condon

England, Juni 1944: Unter dem Oberbefehl von US-General Dwight D. Eisenhower (Brendan Fraser) steht die größte See-Invasion der Menschheitsgeschichte kurz bevor. Ob der Angriff der Alliierten in der Normandie gelingt, hängt jedoch von einer entscheidenden Bedingung ab – dem richtigen Wetter. In den letzten, entscheidenden 72 Stunden vor dem D-Day muss der britische Chefmeteorologe Captain James Stagg (Andrew Scott) die folgenreichste Vorhersage seines Lebens treffen und gerät dabei in einen erbitterten Konflikt mit der alliierten Führung. Nur wenige Stunden bleiben, um den Moment zu finden, der über Erfolg oder Scheitern der Invasion – und damit den Ausgang des gesamten Krieges – entscheidet.

 

Frau Winkler verlässt das Haus
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FRAU WINKLER VERLÄSST DAS HAUS

(Start: 01.10.)

Sondervorstellungen mit Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie zum Literaturherbst Heidelberg 2026

am Freitag, 09.10., 17:45 Uhr - Gloria-Kino & 20:00 Uhr - Die Kamera

D 2026 | Regie: Doris Dörrie | 120 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Angela Winkler, Laura Tonke, Josef Ellers, Via Jikeli, Eugene Boateng, Zoë Baier

Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler (Angela Winkler) nichts mehr geblieben als ihre Tochter Emi (Laura Tonke) und Enkelin Billie (Zoë Baier). Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben; aus ihrer Trauer hat Frau Winkler nie ganz herausgefunden und sich immer ganz auf Emi verlassen. Als diese, ebenfalls Schauspielerin, ein Theaterengagement annimmt und endlich ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will, ist ihre Mutter nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe angewiesen, und es muss schnell eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst „belesenen“ Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann. Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist?

 

Bruno - Der junge Kreisky
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BRUNO - Der junge Kreisky

(Start: 01.10.)

A/D 2026 | Regie: Harald Sicheritz | 116 Min. | FSK tba
Darsteller*innen: Nils Arztmann, Maya Unger, Soi Schüssler, Simon Morzé, Noah Perktold

Wien in den späten 1920er Jahren: Als Schüler aus reichem, jüdischem Elternhaus wird Bruno Kreisky von der sozialistischen Arbeiterjugend nur widerwillig aufgenommen. Als die politischen Spannungen im Land eskalieren, riskieren Bruno und seine jungen Mitkämpfer:innen alles. Zusammen organisieren sie verbotene Treffen, verteilen Widerstandsaufrufe und lehnen sich gegen das faschistische Regime auf. Dabei setzen sie nicht nur ihre Freiheit, sondern auch ihr Leben aufs Spiel. Unerschütterlich verteidigt Bruno seine Ideale und geht entschlossen seinen Weg – vom jugendlichen Rebellen zum sozialdemokratischen Weltpolitiker.

Der österreichische Erfolgsregisseur Harald Sicheritz (HINTERHOLZ 8) widmet sich mit BRUNO – DER JUNGE KREISKY der prägenden Jugend einer der bedeutendsten österreichischen Politiker des 20. Jahrhunderts. Der Film erzählt von Bruno Kreiskys frühen Jahren zwischen bürgerlicher Herkunft und politischem Aufbruch und zeichnet mit einer prominenten Besetzung ein vielschichtiges Porträt eines jungen Mannes, der sich mutig dem wachsenden Faschismus entgegenstellt.

 

Lügen über meine Mutter
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LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER

(Start: 08.10.)

Vorpremiere mit Hauptdarstellerin und Drehbuchautorin Rosalie Thomass zum Literaturherbst Heidelberg 2026

am Donnerstag, 01.10., 19:15 Uhr - Gloria-Kino

D 2025 | Regie: Aron Lehmann | 106 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Rosalie Thomass, Elise Lindner, Golo Euler, Johanna Gastdorf, Juliane Köhler, Anneke Kim Sarnau, Rainer Laupichler

LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER ist ein kraftvolles Plädoyer für weibliches Empowerment, ein zutiefst berührender und menschlicher Film und erzählt von der ersten großen Liebe unseres Lebens: der Liebe zwischen Mutter und Kind. Angesiedelt in der westdeutschen Provinz der 1980er Jahre, in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter Cornelia (Rosalie Thomass). Ist diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie. Entscheidet ihr Ehemann Werner (Golo Euler), der immer stärker beherrscht wird von der fixen Idee, das Übergewicht seiner Frau wäre verantwortlich für alles, was ihm versagt bleibt: die Beförderung, der soziale Aufstieg, die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft. Cornelia ist dem ausgesetzt, Tag für Tag, während Tochter Ela (Elise Lindner) zwischen den Stühlen steht und zunehmend vom Vater infiltriert wird über die in seinen Augen unzumutbar dicke Mutter. Doch was ist die Wahrheit und wer belügt hier eigentlich wen?
Regisseur Aron Lehmann (WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN) inszeniert auf Grundlage des Drehbuchs von Rosalie Thomass (JAGDSAISON, WÄLDERN) mit viel Einfühlungsvermögen und visueller Kraft eine lebensbejahende Geschichte. Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Daniela Dröscher.

 

Alte Liebe
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ALTE LIEBE

(Start: 08.10.)

Preview in der Heidelberger Kinonacht am 02.10., 18:00 Uhr, KAMERA

Wir verlosen den gleichnamigen Bestseller von Elke Heidenreich und Bern Schroeder unter den Preview-Gästen.

D 2026 | Regie: Andreas Dresen | 116 Min. | FSK 6
Darsteller*innen: Dagmar Manzel, Joachim Król

Seit seiner Pensionierung meckert Harry (Joachim Król) nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Findet Lore (Dagmar Manzel). Sie klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Findet Harry. Für ein altes Ehepaar reden die beiden erstaunlich viel – und meinen doch meistens etwas anderes. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist der Streit programmiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der

Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Während Harry seinen Garten hegt, träumt Lore von einem anderen Leben, von Reisen, von Aufbruch. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang? Harry trinkt sein Bier, raucht, schweigt. Und bemerkt doch ihre Not.

Eine kluge Liebesgeschichte über zwei Menschen, die sich nach vierzig Jahren Ehe noch einmal neu begegnen. Bissig, ironisch, sentimental, heiter und zart.

 

Meeting The Buddha
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MEETING THE BUDDHA

(Start: 08.10.)

Sondervorstellung in Kooperation mit Diamantweg Buddhismus Heidelberg der Karma Kagyü Linie e.V. am So, 25.10., 11:00 Uhr, Gloria

GB 2025 | Regie: Márta György-Kessler | 144 Min. | FSK 12
Dokumentarfilm

Der Dokumentarfilm entfaltet das außergewöhnliche Leben und das zeitlose Vermächtnis des 16. Karmapa, Rangjung Rigpe Dorje – dem Oberhaupt der tibetischen Karma-Kagyü-Linie. Geschildert werden die unbeschwerten frühen Jahre des Meisters in Tibet, die Bewahrung seiner jahrhundertealten Linie im indischen Exil und sein Ziel, die Weisheit des Ostens für die westliche Welt zugänglich zu machen. Der Wendepunkt dieser Entwicklung war das Jahr 1969, als der wilde, unangepasste Hippie aus Dänemark Ole Nydahl und seine Frau Hannah im Himalaya auf den 16. Karmapa trafen. Diese tief gehende Begegnung verändert das Leben von Ole und Hannah radikal. Dem Wunsch ihres Lehrers folgend, reisen Lama Ole und Hannah fortan rund um die Welt.

 

Eine Krankheit wie ein Gedicht
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EINE KRANKHEIT WIE EIN GEDICHT

(Start: 08.10.)

Sondervorstellung in Kooperation mit Diamantweg Buddhismus Heidelberg der Karma Kagyü Linie e.V. am So, 25.10., 11:00 Uhr, Gloria

D 2026 | Regie: Jelena Ilić | 85 Min. | FSK 12
Dokumentarfilm

„Drogeninduzierte, chronifizierte schizoaffektive Psychose des manischen Formenkreises, Typ polytox, kein Morphintyp” – so lautet die Diagnose des Vaters der Regisseurin Jelena Ilić. Übersetzt heißt das: Er durchlebt immer wieder denselben Kreislauf. Psychosen reißen ihn aus der Realität, Klinikaufenthalte holen ihn zurück, danach folgt die depressive Scham. Während dieser Psychosen ist er unberechenbar und lebt seine Gewalt offen aus, auch gegen die Menschen in seinem Umfeld. Für Jelena ist er jedoch nicht nur ein Täter, sondern auch ein Mensch, den sie liebt und ein Künstler, den sie bewundert.

Der mehrfache Publikumspreisgewinnerfilm erzählt mit Wärme, Humor und großer visueller Kraft von umgekehrten Eltern-Kind-Rollen, der Poesie im Chaos und dem Durchdringen einer Krankheit.

 

Heimsuchung
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HEIMSUCHUNG

(Start: 15.10.)

Sondervorstellung mit Regisseur Volker Schlöndorff zum Literaturherbst Heidelberg 2026

am Sonntag, 18.10., 11:30 Uhr - Gloria-Kino

D 2026 | Regie: Volker Schlöndorff | 121 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Martina Gedeck, Susanne Wolf, Lars Eidinger, Michael Maertens, Ulrich Matthes

Ein malerisches Grundstück an einem See nahe Berlin, Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von den historischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts geprägt sind. Beginnend in den 1930er Jahren erwirbt ein jüdischer Tuchfabrikant für seine Familie einen Teil des Grundstücks, muss den Besitz jedoch bald wieder verkaufen. Ein Architekt und seine Frau errichten auf dem benachbarten Teil ein Haus im modernen Stil der Zeit. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs versucht der Architekt sich in Ostberlin zu verwirklichen, scheitert jedoch im DDR-System und flieht mit seiner Frau in den Westen. Das Haus wird einer Schriftstellerin und ihrem Mann übertragen, die die Nazi-Zeit im sowjetischen Exil überlebten. Ihre Enkelin wird dort in den Jahren bis zum Mauerfall ihre Sommer verbringen.

Regie-Legende Volker Schlöndorff, der für seine Verfilmung von Günter Grass‘ Roman „Die Blechtrommel“ mit einem Oscar und der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde, widmet sich nun erneut einem Jahrhundert-Roman. Mit HEIMSUCHUNG – EINE JAHRHUNDERTGESCHICHTE entsteht die erste Verfilmung eines Buches der vielfach prämierten Schriftstellerin Jenny Erpenbeck.

 

Die andere Seite
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DIE ANDERE SEITE

(Start: 22.10.)

D 2026 | Regie: Mariko Minoguchi | 106 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Nina Hoss, Precious Mariam Sanusi, Barbara Petritsch

Die Ärztin Hanna hat durch eine ansteckende Krankheit alles verloren. Als Infizierte ist sie Überträgerin des Virus und wird von der Gesellschaft ausgeschlossen. Hanna hat sich in die Einsamkeit der Berge geflüchtet, wo sie in der alpinen Wildnis zur Einzelkämpferin geworden ist. Als sie auf eine junge Frau trifft, die ebenfalls zu den Ausgegrenzten zählt, ändert sich alles. Gemeinsam wollen sie über die Alpen nach Süden, wo ein Leben in Freiheit möglich scheint…

Vor einer rauen, atemberaubenden Bergkulisse entfaltet der Film seine volle Wucht und erzählt von Flucht, Freiheit und Grenzerfahrungen. In der Rolle der Hanna, die aus ihrem Leben gerissen wurde, begeistert Nina Hoss einmal mehr mit einer präzisen und zutiefst menschlichen Performance.

 

Chopin
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CHOPIN - Eine Sonate in Paris

(Start: 22.10.)

PL/F 2025 | Regie: Michał Kwieciński | 114 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Eryk Kulm, Joséphine De La Baume, Victor Meutelet, Lambert Wilson, Karolina Gruszka, Maja Ostaszewska, Michał Pawlik, Dominika Ostałowska, Martyna Byczkowska

Paris, 1835. Aufruhr herrscht in Europa. Frédéric Chopin ist 25, wird in Salons und bei Soireen gefeiert und vom König verehrt. Doch hinter dem strahlenden Glanz verbergen sich Schatten: Chopins Gesundheit ist fragil und seine Musik – kühn, raffiniert, poetisch – zeigt eine Seele, die schwermütiger ist, als er offenbart. Chopin verliebt sich in die Schriftstellerin George Sand, eine unkonventionelle, scharfzüngige und furchtlose Stimme ihrer Zeit. Mit ihr erlebt er kreative Höhenflüge und schmerzhafte Krisen. Je schwächer sein Körper wird, desto entschlossener wird sein musikalischer Wille. In den späten Nocturnes und Klaviersonaten bündelt Chopin alles, was ihn ausmacht – Sehnsucht, Stolz, Verletzlichkeit und eine künstlerische Freiheit, die ihrer Zeit weit voraus ist.

 

Moscas - Fliegen und andere Gäste
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MOSCAS - Fliegen und andere Gäste

(Start: 22.10.)

MEX/E 2026 | Regie: Fernando Eimbcke | 102 Min. | FSK 6
Darsteller*innen: Teresita Sánchez, Bastian Escobar, Hugo Ramírez, Enrique Arreola

Olga führt ein streng abgezirkeltes Leben in einem großen Wohnblock in Mexico Stadt, ohne Freundschaften und Beziehungen. Als sie in einer finanziellen Notlage ein Zimmer untervermieten muss, zieht ein Mann vom Land ein, der seine erkrankte Frau im nahegelegenen Hospital unterstützt. Erst spät bemerkt Olga, dass der Mann nachts seinen 9jährigen Sohn mit in die Wohnung schmuggelt. So groß ihre Wut sein mag, sie kann sich dem Charme des Jungen nicht entziehen, der nichts unversucht lässt, um zu seiner Mutter ins Krankenhaus zu gelangen. Olgas Leben beginnt sich auf überraschende Weise mit dem ihrer ungebetenen Gäste zu verflechten, ihre sorgsam kontrollierte Welt verwandelt sich.

 

Glaube
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GLAUBE

(Start: 29.10.)

E 2025 | Regie: Alauda Ruiz de Azúa | 115 Min. | FSK 12
Darsteller*innen: Blanca Soroa, Patricia López Arnaiz, Miguel Garcés, Juan Minujín, Mabel Rivera, Nagore Aranburu

Auf den ersten Blick gibt es nichts, was die 17-jährige Ainara von anderen Teenagern in ihrem Alter unterscheidet: Auch in der katholischen Schule gibt es heimliche Trinkabende, und der attraktive Chorpartner Mikel mag ihr nicht so recht aus dem Kopf gehen. Und doch sind die Gefühle der jungen Frau nicht allein von dieser Welt: Sie fühlt sich zu Gott hingezogen. Wäre das Leben, das sich für sie richtig anfühlt, eines als Ordensschwester im katholischen Konvent? Voller Entschlossenheit begibt sich Ainara auf einen außergewöhnlichen Lebensweg. Doch der Plan bringt die Grundmauern ihrer Familie massiv ins Wanken. Während sich der immer etwas gleichgültige Vater Iñaki wenig in die Angelegenheiten seiner Tochter mischt, ist ihre selbstbestimmte Tante Maite fassungslos…

 

Barbara Buser
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BARBARA BUSER - Pionierin der Nachhaltigkeit

(Start: 29.10.)

CH 2026 | Regie: Gabriele Schärer | 118 Min. | FSK 0
Dokumentarfilm

Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft. Ausgezeichnet mit allen wichtigen Architekturpreisen, ist die Visionärin gefragt bei allen Forschungszentren der Universitäten und Technischen Hochschulen in der Schweiz und weltweit.

Ein Dokumentarfilm, der Erstaunliches vermittelt, inspiriert und zum Nachdenken anregt – all das mit viel Schwung, Humor und Leichtigkeit

 

Biermann
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BIERMANN

(Start: 29.10.)

D 2026 | Regie: Jens Meurer | 120 Min. | FSK tba
Dokumentarfilm

Der legendäre Liedermacher Wolf Biermann hat schon immer polarisiert – bis heute. Seit über 60 Jahren sorgt die poetische Kraft seiner Texte für kleine und große politische Beben. Und so ist die Musik der Ausgangspunkt, sich dieser Jahrhundertpersönlichkeit filmisch zu nähern. Einem Mann, der die Dialektik lebt und lebendig macht, weil er sie auf seine verschmitzte Art sehr ernst nimmt. Er erklärt die Welt, indem er sie unablässig in Frage und gerne auf den Kopf stellt. Und bewahrt dabei Haltung. Die Kamera begleitet den 90-Jährigen bei der Begegnung mit jungen Künstler*innen, Politiker*innen sowie seiner Familie. So entsteht ein mitreißendes und sehr persönliches Kaleidoskop. Denn: Mit keinem lebenden Künstler ist deutsch-deutsche Geschichte so eng verbunden wie mit Wolf Biermann.

 

Block 10
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BLOCK 10

(Start: 05.11.)

Sondervorstellung am Montag, 26.10., 19:00 Uhr, GLORIA

Bei uns zu Gast: Regisseur Marcus O. Rosenmüller sowie Vertreterinnen der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

D 2026 | Regie: Marcus O. Rosenmüller | 103 Min. | FSK 16
Darsteller*innen: Axel Prahl, Christian Berkel, Bibiana Beglau, uvm.

Im Konzentrationslager Auschwitz wird Anfang 1943 ein Bereich geschaffen, der innerhalb des Stammlagers eine besondere Stellung einnimmt: Block 10. Hinter seinen Mauern sperrt die SS hunderte jüdische Frauen ein. Sie werden zu Objekten medizinischer Experimente, systematisch misshandelt, verstümmelt und ihrer Zukunft beraubt.
Hier treffen unterschiedliche Schicksale aufeinander: Frauen, die ums Überleben kämpfen, ihre Würde behaupten und einander Halt geben. Ärzte, die im Namen der Ideologie foltern und töten. Und Häftlinge, die gezwungen werden, zwischen Anpassung und Widerstand zu wählen.
Unter ihnen der jüdische Gynäkologe Dr. Maximilian Samuel. Als Häftlingsarzt muss er bei den Eingriffen assistieren. Die SS zwingt ihn zur Mitarbeit, andernfalls droht der Tod seiner Tochter. Sein persönliches Dilemma spiegelt die moralische Grauzone wider, in der sich viele Gefangene bewegen: zwischen Zwang, Schuld und dem verzweifelten Versuch, Leben zu retten.

BLOCK 10 erzählt von einem abgeschlossenen Mikrokosmos des Grauens, und von den Menschen, die darin gefangen sind. Aus der Perspektive der Frauen entsteht ein vielstimmiges Bild von Gewalt, Überleben und der Frage, was Menschlichkeit unter unmenschlichen Bedingungen bedeuten kann.